Maker Faire Rom 2021
Nach Eindhoven ging es für einen Teil von uns erst einmal zu einer Lern- und Trainingswoche im Rahmen eines Erasmus-Projekts.
Glücklicherweise fanden sich genug Personen, um auch den Stand auf der Maker Faire Rom zu bemannen (beziehungsweise zu „be-frauen“ – ein großes Dankeschön an Anika, Ceyda und Roxy, gut gemacht!). Die Exponate überleben auch Flüge, was schon mal ein gutes Zeichen ist.
Die Maker Faire fand diesmal nicht auf dem Messegelände statt, sondern teilweise virtuell im Internet und teilweise vor Ort in einem schönen alten Industriegebiet in Ostiense.
Das wird wahrscheinlich größenmäßig nicht funktionieren, wenn sich die Lage in Zukunft weiter normalisiert, aber an sich fanden wir das Gelände sogar besser als das normale Messegelände. Der Besucheransturm war gut, aber durch das Außengelände und zusätzliche Warteschlangen an den einzelnen Gebäuden gut organisiert.
Auch hier gab es wieder eine gute Mischung im Publikum, insbesondere natürlich bei Mädchen und Jungs (fast schon mehr Interesse bei den Mädchen). Hier war vor allem der Flipper im Dauereinsatz, gefolgt von Tetris (als Spiel) sowie dem Salzkristalldisplay und den Spiegelobjekten als „Haben-wollen“-Objekte.
Wir müssen also tatsächlich zumindest über Bausätze nachdenken. Das „4 Gewinnt“-Spiel haben wir spontan schon einmal auf ein Tic-Tac-Toe-Spiel reduziert – mit der zusätzlichen Möglichkeit, einen gesetzten Spin per Hadamard-Taste wieder in den Ausgangszufallszustand zu versetzen.
Nach neun Zügen wird ausgewertet und alle noch zufälligen Spins werden zufällig einem Spieler zugewiesen. Es fehlt noch der Computerspieler als Gegner, dann könnte das auch funktionieren.
Insgesamt kam es wohl ganz gut an – wir sind ja schon vorher bildmäßig in einer Ankündigung der MF Rom aufgetaucht und dann noch bei Instagram der Maker Faire Rom.
Auch von den Besuchern kam sehr positives Feedback; insbesondere das Anlocken über die „natürlichen“ Oberflächen zum Senken der Hemmschwelle kam gut an. Bisher hat sich auch noch kein Fachbesucher beschwert, dass wir etwas falsch erklärt hätten (nur halt, dass es schon etwas kompliziert für Einsteiger ist – aber dass wir noch zusätzliche Exponate brauchen, wussten wir ja schon).
Ansonsten gab es wieder einen schönen Mix an Ausstellern. Das Nette an der Maker Faire Rom ist, dass dort auch schön nach Ausstellerarten unterschieden wird. Hilfsmittel waren ein großer Bereich (von Enable gab es „Swimables“), zudem Recycling, Food, Solar- und Elektrofahrzeuge, Pflanzenanbau & Ernährung sowie Robotik und AI – es wurden alle wichtigen Zukunftsbereiche abgedeckt.
Insofern: Es hat Spaß gemacht, nächstes Jahr dann hoffentlich wieder!