Maker Faire Eindhoven 2021
Direkt nach der W3+ ging es weiter zur Maker Faire Eindhoven, eine der wenigen Maker Faires auf der Welt, die auch in Coronazeiten durchgeführt worden war.
Im letzten Jahr noch unter strikten Coronaregeln, war es dieses Jahr fast normal, sodass der Besucheransturm bei uns am Stand teilweise doch etwas beunruhigend wurde. Unser Platz im Darkroom war natürlich gut für die Lichteffekte; die Befürchtung, dass man die Controller und den Text darauf nicht sieht, war unbegründet.
Die Exponate waren im Dauereinsatz und haben es auch wieder gut überstanden.
Im Vergleich zur W3+, wo eher nach der allgemeinen Erklärung sowie der Kommerzialisierung gefragt wurde, kam hier die Frage nach der Siegbedingung auf – also genau das, was wir haben wollen. Außerdem fanden einige Kinder schnell heraus, dass man ohne „Tilt“ den Flipper ja auch anders spielen kann (was wir teilweise ja auch selbst bei den Erklärungen nutzen, um schnell durchzuspielen).
Dies brachte uns direkt auf eine neue Spielidee: ein Labyrinth mit LEDs und Buttons darunter, durch das man die Kugel durchschleusen muss.
Allgemein hatte die Maker Faire Eindhoven wieder viele Mitmachexponate, gerade auch zum Thema Lernen. Eine Kugel durch ein Labyrinth zu balancieren geht zum Beispiel auch in groß:
Was insgesamt auch erfreulich war: Die Exponate funktionieren sowohl bei Jungs als auch bei Mädchen (beziehungsweise auch bei den älteren Generationen). Durch das einheitliche Controllerdesign fingen alle direkt intuitiv an zu spielen – wobei unser Kamera-/Glaskristallexponat etwas aus der Reihe fällt, weil dort nur der Modus umgeschaltet werden kann.
Da muss auch noch ein Spiel drauf. Snake mit zwei Farben klappt gut, Tetris mit Tunneleffekt auch. Viel zu kompliziert war ein „4 Gewinnt“-Spiel, bei dem jeder Spieler ein Qubit setzen, rotieren, wieder auf einen Zufallswert stellen oder messen kann.
Da muss noch nachgearbeitet werden, wie auch beim Würfel als Anschauungsobjekt zur Rotation des Qubits (eine hübsche Siegbedingung fehlt dort noch).