Bali Fab Fest 2022
Nach der Maker Faire Rom hätte es eigentlich direkt zum Bali Fab Fest gehen sollen, der diesjährigen Fab Lab- und Fab City-Konferenz.
Aufgrund des dichten Besucherandrangs zusammen mit den mal wieder leicht steigenden Corona-Zahlen war dann doch erst einmal ein Sicherheitspuffer angesagt. Damit wurden leider insbesondere die Challenges verpasst: Gruppenarbeiten zu lokalen und globalen Problemstellungen, von der Energieerzeugung über die Müllsammlung bis hin zum Recycling.
Während des kurzen Zeitraums vor Ort konnten aber immerhin wieder interessante Vorträge und Panels zum Thema Fab Labs und Maker geschaut und diskutiert werden. Zum Thema Quanten gab es zwar noch nicht so viel (das Projekt von Michael Schäfer und Co. zu dem Thema läuft ja auch gerade erst an – da sind wir in Deutschland wohl ganz gut dabei).
Spannend waren dafür das Thema mobile Fab Labs und die Erfahrungen in der Ukraine; zudem wurden mit Energieversorgung und Plastikrecycling auch die anderen wichtigen Themen der Zukunft abgedeckt. An einem Art Maker-Faire-Tag wurden dann Projekte der Maker aus Bali vorgestellt.
Auch hier merkte man: Während ich in Europa froh bin, wenn es noch etwas verrücktere Themen gibt – und ansonsten entweder Bildung oder Kommerz auf dem Vormarsch sind –, wird hier noch versucht, lebensnahe und alltägliche Probleme zu lösen. Wobei: DIY-Hilfsmittel sind in Europa teilweise sehr stark vertreten – aber man merkt halt, dass es andere Probleme sind, die gelöst werden müssen.
Faszinierendes Großprojekt: Nuanu – irgendwie kann ich mir noch nicht so recht vorstellen, dass sie das wirklich so durchgezogen bekommen; aber wenn, werde ich wohl ziemlich neidisch sein. :)